Fragen und Antworten

Um schnell die richtigen Infos zu finden, empfehlen wir die Suchfunktion des Browsers;)

Um was gehts überhaupt?
„Schule als Staat“ ist die Überschrift des Projektes und sagt auch schon um was es geht. Ganz einfach: Unsere Schule wird zum Staat! Also nicht so ganz offiziell. Wir spalten uns schon nicht von der Bundesrepublik Deutschland ab, in einem gewissen Maße tun wir aber so. Wir simulieren sozusagen einen richtigen Staat und gestalten diesen auch, wie wir das wollen. Es wird im voraus ein Parlament gewählt, wer Mist baut, muss vor Gericht und jeder Bürger hat in etwa die Möglichkeiten, die er im echten Leben nach Schule und Ausbildung auch hat – unendlich viele!

Und warum heißt das nochmal „Vereinigte Staaten von Schrempfingen“?
Der Name wurde durch eine Online-Abstimmung ermittelt. Wir deuten das „vereinigte“ mal so: Sind wir nicht eine Gemeinschaft? Eine Gemeinschaft in der die Schwächeren an die Hand genommen werden und nicht ausgegrenzt werden. In der nicht jeder sein Süppchen hinter verschlossener Türe kocht, sondern eine Gemeinschaft arbeitet und entscheidet. In der wir ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Rassismus setzen. Vereinigt für mehr Menschlichkeit. Ein Staat in dem wir die Kraft der Gemeinschaft zeigen. Zeigen, dass das beste Gesamtwerk aus der Vereinigung individueller Ideen entsteht. Eine Schule ist zwangsläufig immer eine Gemeinschaft, als vereinigt in ihren Werten und ihrem Handeln werden sich aber die wenigsten bezeichnen;)

Wann findet das ganze statt?
Von Mittwoch, den 20. (Aufbautag) bis zum Samstag, den 23. Juli 2016.
(Öffnungszeiten: Do.-Fr.: 08:00-16:00, Sa.: 10:00-17:00)
weiterführend: Terminplan Schule als Staat

Warum Samstag!?
Den Samstag (23.07.) haben wir zusätzlich dazu genommen, weil sich ein zusätzlicher Tag am Wochenende an anderen Schulstaaten bewährt hat. Es ist für viele Angehörige praktischer Samstags den Staat zu besuchen. Und sind wir mal ehrlich: Wenn wir schon so einen enormen Aufwand betreiben, wollen wir auch das Maximum raus holen.

Wie läuft der Aufbautag ab?
siehe: Ablauf des Aufbautags

Wann muss man als Schüler wirklich anwesend sein?
Die Öffnungszeiten des Staates sind sehr weit gefasst, deshalb muss aber niemand in eine Schockstarre verfallen. Schüler müssen täglich vier Zeitstunden in der Schule sein. Länger darf man gerne bleiben, was auch für alle Geschäftstüchtigen durchaus zu empfehlen ist. Auch am Samstag muss man anwesend sein. Wann man genau da ist, darf man selbst entscheiden (bzw. schreiben dies schließlich die Schichten im jeweiligen Betrieb vor). Dieses flexible Modell bietet natürlich auch die Möglichkeit, an einem Tag morgens, am nächsten Mittags oder mit einer langen Pause zwischendurch anwesend zu sein.

Wie gründet man eine Partei?
1. Eine Idee haben. (auch Trash-Parteien sind erlaubt)
2. Mindestens sieben Mitstreiter finden.
3. Aufschreiben, für was die Partei steht und was sie möchte (Parteiprogramm).
Hierbei solltet ihr darauf achten, Themen anzusprechen, die die Schüler betreffen. Es können alle politischen Probleme behandelt werden, aber vor allem für dies werdet ihr voraussichtlich gewählt. Die Themen können auch das Leben an unserer Schule allgemein betreffen und über das Projekt hinaus gehen. Es reichen Stichpunkte oder Schlagwörter!
4. Dem Organisationsteam die Partei melden (bitte per Mail an schulealsstaat@csgb.de), ihr habt euch nun für die Parlamentswahl am 23.02. aufgestellt (spätester Registrierungstermin: 19.02.).
5. Ihr könnt mit dem Wahlkampf beginnen, seid kreativ;) Plakate oder Flyer werden (auch in Farbe) von der Schule auf Wunsch gedruckt.
6. Die Liste eurer Kandidaten für die Wahl muss bis allerspätestens 19.02. beim Organisationsteam vorliegen.

Wer darf eine Partei gründen?
Verf. §4 Art. 4
(1) Jeder Staatsbürger hat das Recht, eine Partei zu gründen.
Art. 7
(2) Jeder Bürger ist stimmberechtigt und besitzt das aktive und passive Wahlrecht.

Wie kann ich mein Anliegen formulieren/mich an das Parlament wenden?
Das Parlament ist die direkte Vertretung des Volkes, also von euch. Sprecht einfach jederzeit einen der Parlamentarier an oder schickt euer Anliegen/eure Beschwerde per Mail an schulealsstaat@csgb.de (Die Mails werden dann an das Parlament weitergeleitet. Alternativ: Kontaktformular). Dies ist euer gutes Recht! Das Parlament wird darüber diskutieren und sich anschließend wenn nötig mit der Schulleitung oder der SMV in Verbindung setzen.

Wie war das mit Betrieben?
Wirtschaftsbetriebe bilden auch die Basis unseres Staates. Es steht jedem frei, einen Betrieb zu eröffnen. Dabei sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Mit der richtigen Idee, lässt sich auch durchaus gutes Geld verdienen. Wer einen Betrieb führt, hat natürlich aber auch eine gewisse Verantwortung zu tragen.

Wie kann man einen Betrieb eröffnen?
Die Formulare zur Betriebsanmeldung liegen am SaS-Brett in der Schule aus (oder hier zum Download: Formular zur Betriebsanmeldung). Bitte per Mail an schulealsstaat@csgb.de schicken oder in den Briefkasten am Brett werfen. Jeder kann einen Betrieb eröffnen! Fast alles ist möglich! Aber gebt euch Mühe. Gibt es z.B. zehn Bars müssen wir anhand der besten Idee und Anmeldung auswählen.

Was macht man bei Problemen mit Mitarbeitern?
Es ist völlig legitim, dem Angestellten das Gehalt zu kürzen bzw. zu streichen. Auch im Krankheitsfall muss nichts bezahlt werden. Diese Fälle können auch immer vor unserem Gericht angefechtet werden. Natürlich muss sich der Betriebsleiter nach den Gründen des Fehlens erkundigen bzw. bei Problemen untereinander nach Lösungen suchen. Im äußersten Notfall und nach Beratungen bzw. Verhandlungen kann auch gekündigt und die Stelle gewechselt werden.

Wenn mein Betrieb pleite geht?
Das sollte nicht passieren… Zuerst einmal: Auf Ausgaben im voraus werden keine Steuern erhoben, nur auf den Reingewinn! Redet mit euren Mitarbeitern: Jeder muss in der Notsituation mit etwas weniger Verdienst klar kommen. Fragt am Info-Stand nach Hilfe. Der Staat kann euch unterstützen, indem das Parlament euch Aufträge gibt oder kurzzeitig noch einmal die Steuern für euch senkt (nur um strukturschwache Betriebe kurzfristig zu unterstützen). Oder schließt euch mit einem anderen Betrieb zusammen. Dies muss von der Staatsbank geprüft und vom Gericht genehmigt werden.

Wo und wann bekommen Beamte ihr Gehalt?
Beamte bekommen ihr Gehalt zwischen 10 und 14 Uhr (Do.+Fr., Samstags 12:30 – 15:00 Uhr) in der Filiale der Staatsbank in Raum 148 bei getaner Arbeit ausgezahlt.

Gibt es eine Art „Harz IV“?
Nein. Die Grundsicherung jedes Schrempfingers ist durch die Bundesrepublik Deutschland gesichert. Ein Arbeitslosengeld oder gar ein bedingungsloses Grundeinkommen würde die Finanzen unseres Staates sprengen. In unserem Staat gibt es sowieso quasi keine Arbeitslosen, wir bringen jeden irgendwo unter. Es gibt sogar Betriebe, die ihren Bedarf an Mitarbeitern nicht komplett decken konnten.

Welche Möglichkeiten gibt es sonst noch?
Möglichkeiten gibt es so verdammt viele, somit sollte für jeden das Passende dabei sein, egal ob in der Wirtschaft, in der Politik oder als Beamter. Um die Frage nach der Arbeitslosigkeit zu beantworten: Wir planen kein Arbeitslosengeld. In anderen Staaten gab es aber auch schon Bettler und Dauerdemonstranten und irgenwie sind es diese Dummheiten, die das Projekt witzig machen. Es geht aber nicht, dass wir am Schluss 200 Bettler haben!

Darf man auch Gangster werden, hahahaha?
Die wahrscheinlich bisher am öftesten gestellte Frage… Was soll man darauf antworten? Dürfen natürlich nicht. Aber die Polizei und das Gericht braucht ja auch etwas Arbeit. Beachtet aber, dass die Staatswährung in Euro umgetauscht werden kann. Somit kann man (rein hypothetisch) für den Diebstahl auch im echten Leben angezeigt werden.

Mit was bezahlt man in unserem Staat eigentlich?
Die Währung unseres Staates heißt „Besi“. Wobei ein Euro, zehn Besi entspricht. Geld kann bei der staatseigenen Bank umgetauscht werden. Das Fälschen der Währung gilt wie im „echten Leben“ als Straftat.

Wie finanziert sich unser Staat?
Zu aller erst müssen alle Schüler vor den Staatstagen 10 Euro einlegen. 50 Besi (im Wert von 5 Euro) werden am ersten Tag gleich wieder als „Startkapital“ an jeden Einzelnen ausgezahlt. Desweiteren wurden Sponsoren gesucht (VR-Bank: 700 Euro), um die Steuern niedrig zu halten. Besucher müssen einen bestimmten Betrag in Besi umtauschen. Wird dieser nicht im Staat ausgegeben, sondern wieder in Euro umgetauscht, so wird ein prozentualer Steueranteil erhoben. Desweiteren müssen Wirtschaftsbetriebe ihre Gewinne versteuern, weshalb eine exakte Buchhaltung (Kosten, die nur die vorhergegangenen Ausgaben decken, bleiben von der Steuer befreit) sehr wichtig ist. Auch dies geschieht beim letztendlichen Umtausch von Besi in Euro.

Schülerbeitrag für das Projekt?
Wir bitten alle Schüler, den Unkostenbeitrag für das Projekt bis zum 01. Juli beim Klassenlehrer abzugeben. Auch Lehrer sind zur Abgabe verpflichtet. Am ersten Staatstag werden 50 Besi (im Wert von 5 Euro) an jeden Bürger wieder ausbezahlt. Der Beitrag ist notwendig, um die Steuern möglichst niedrig zu halten und die Wirtschaftsbetriebe und somit die Mitarbeiter nicht allzu sehr zu belasten. Nach dem Projekt (wenn alle Ausgaben und Einnahmen feststehen) wird eine komplette und vollständige Auflistung, die über die Verwendung des Geldes aufklärt, auf dieser Website bereitstehen. Sollte der Beitrag nicht zu stemmen sein, kann die Schule natürlich um Hilfe gefragt werden. Bei Fragen empfehlen wir den einfachen Weg über die Mail: schulealsstaat@csgb.de (Download: Schülerbeitrag – Elternbrief).

Was sind „Druckkosten“?
Für das Projekt „Schule als Staat“ wird ein Gesamtbetrag von 300 Euro an Druckkosten vom Staatshaushalt an die Schule und von dieser im Drucketat an die Stadt Besigheim abgeführt. Im Gegenzug können staatliche Institutionen und die Presse im Lehrerzimmer entgeltlos Kopien anfertigen.

Angenommen ich möchte zusätzlich spenden?
Umso höher das Budget des Staates, umso niedriger die steuern und umso mehr kann das Parlament in das Schulleben nachhaltig eingreifen! Geldspenden für das Projekt „Schule als Staat“ dienen nicht dem „normalen“ Schulgeschäft. Spendenkonto: Schulfestkonto CSGB, KSK Ludwigsburg, IBAN DE 07 6045 0050 1001 0653 35, BIC SOLADED1LBG, Verwendungszweck: Spende Schule als Staat. Vielen Dank. Eine genaue Auflistung der Einnahmen und Ausgaben stellen wir nach dem Projekt auf dieser Website zur Verfügung.

Was machen die Lehrer eigentlich die ganze Zeit?
Die Lehrer sind ebenso Bürger unseres Staates und haben somit weitestgehend die selben Rechte und Pflichten wie die Schüler. Während den Staatstagen dürfen auch keine Strafen wie Strafarbeiten oder Ähnlichem vergeben werden. Auf die Lehrer muss aber trotzdem gehört werden um eine gewisse Sicherheit zu gewähren. Lehrer haben in Wirtschaft und Politik dieselben Möglichkeiten wie die Schüler. Außerdem werden wir ein paar Lehrer als „helfende Hand“ der Beratung zur Seite stellen (Info-Stand).

Kann jeder den Staat einfach so besuchen?
Ja! Über jeden Besucher freuen wir uns. Egal ob direkter Schulangehöriger oder nicht. Der Besuch ist auch während den kompletten Öffnungszeiten des Staates möglich. Merken Sie sich den Termin vor, es wird sich lohnen!
In den Ver. Staaten v. Schrempfingen kann nur mit Besi bezahlt werden, weshalb vor dem Eintritt ein geringer Euro-Betrag in Besi umgetauscht werden muss. Zur Bestätigung erhält jeder Besucher einen Eingangsstempel auf die Hand der jederzeit zur Grenzüberquerung berechtigt.

+++ die Liste wird regelmäßig ergänzt und vervollständigt+++

Noch Fragen? Frag!
Mail: schulealsstaat@csgb.de
weiterführend: Kontaktformular